Von Lowell Bryan, Jane Fraser, Jeremy Oppenheim und Wilhelm Rall. Aus dem Englischen von Maria Bühler und Wilfried Hof. Die Bedeutung nationaler Grenzen schwindet. Das internationale Autorenteam aus dem Hause McKinsey macht deutlich, dass Unternehmen keine Chance mehr haben, wenn sie nicht jetzt das Tempo ihrer Globalisierungsstrategie beschleunigen. Das Werk basiert auf aktuellen McKinsey-Surveys.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.03.2001
Ohne erkennbare eigene Meinung zum Buch bleibt der Rezensent mit dem Kürzel "Nö.". Er gibt die These von der "Weltliga" wieder, die von den Autoren, "allesamt McKinsey-Berater", aufgestellt wird: In der Weltliga, eine Vision der vollständigen Globalisierung ist, sind alle Grenzen abgebaut und Kapitalströme fließen ungehindert in "integrierten Märkten". Aufgezeigt würden die neuen Anforderungen, die an Unternehmen in der Weltliga gestellt werden, um anschließend in "McKinsey eigenen Studien glaubhaft nachzuweisen", dass bisher nur wenige Unternehmen dazu in der Lage wären. Die McKinsey-Berater, so der Rezensent, versuchen dann zu zeigen, wie die Unternehmen von der passiven Rolle eines Produzenten, in die Rolle eines Gestalters schlüpfen können - ihrer Ansicht nach die einzige Möglichkeit, auch in einem globalisierten Markt steigende Erträge zu erzielen. Die Schlüsselfaktoren hierzu seien "immaterielle Vermögenswerte - wie Marken, Patente, Software, Kundendaten, Wissen oder Beziehungsnetze".
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