Begründet von Wilhelm Kosch, fortgeführt von Carl Ludwig Lang. Herausgegeben von Hubert Herkommer (Mittelalter) und Konrad Feilchenfeldt (etwa 1500 bis zur Gegenwart). Redaktion Ingrid Bigler-Marschall, Reinhard Müller.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 18.01.2003
Langsam - der erste Band erschien 1966 -, aber stetig nähert sich das umfangreiche "Deutsche Literatur-Lexikon" in seiner dritten Auflage seiner Fertigstellung. Es zeichnet sich durch Vielfalt wie durch das Streben nach größtmöglicher "Vollständigkeit" aus, lobt der Rezensent (Kürzel "haj.") erst einmal das ganze Unternehmen. Beeindruckend dann die angeführten Namen, die vom mittelalterlichen Schweizer Autor Thüring von Ringoltingen über Thomas von Aquin bis zu Albert Vigoleis Thelen reichen. Verstanden wird Literatur in recht großherziger Weise, vom engen Bereich der schönen Literatur bis hin zu schreibenden Musikern (Telemann), Philosophen (Thomasius) oder dem Tänzer Max Terpis. Die zentrale Stellung in diesem Band hat jedoch der Schriftsteller Ludwig Tieck mit 27 Spalten, gefolgt von Ludwig Thoma, der es auf 12 bringt.
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