David Baddiel

Was man so Liebe nennt

Roman
Cover: Was man so Liebe nennt
Antje Kunstmann Verlag, München 2000
ISBN 9783888972331
gebunden, 336 Seiten, 20,35 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Helga Herborth. Der Tag, an dem Diana starb. Prinzessin Diana. Was haben Sie da gemacht und wo waren Sie? Vic Mullan kann sich jedenfalls sehr genau erinnern. Er war zu Hause und hat ein Verhältnis mit Emma angefangen, der Frau seines besten Freundes Joe. Damit beginnt David Baddiels neuer Roman, in dem er zärtlich und oft sehr komisch die großen und kleinen Gefühle beschreibt, die "man eben so Liebe nennt".

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 29.04.2000

David Baddiel "geht durch die großen Themen", findet Elke Schmitter, "doch er geht die großen Themen nicht durch". So vermisst sie beim Autor Routine im Umgang mit Themen wie Liebe, Betrug oder Tod. Zwar habe Baddiel die Fähigkeit, den Leser durch ein Feuerwerk von wechselnden Emotionen zu schicken und - so Schmitter: "Als Manierist ist er hoch begabt". Echte Begeisterung mag bei ihr aber dennoch nicht aufkommen. Doch immerhin kann sie den satirischen Aspekten des Buches etwas abgewinnen, wenn Baddiel britisches Leben in den neunziger Jahren schildert. (Weise verzichtet Schmitter dabei auf den sonst so unvermeidlichen Hinweis auf den "britischen Humor" englischer Autoren).
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