Mit 53 Abbildungen. Der Schwerpunkt dieses Bandes ist die schwierige Wiederannäherung der durch die Oder-Neiße-Grenze getrennten Stadtteile, aus denen selbständige Kommunen wurden. Polnische und deutsche Archive, Zeitungen und Zeitzeugeninterviews sind die Grundlage der Darstellung. Von der militärisch strengen Abriegelung des ersten Jahrzehnts führt ein mühsamer Weg zur ersten Grenzöffnung der siebziger Jahre. Die Autorinnen untersuchen vor allem die kommunalwirtschaftlichen und die kulturellen Kooperationsbeziehungen. Sie machen deutlich, daß mit der Wende 1990 zwar eine ganz neue Intensität der Zusammenarbeit ermöglicht wurde, daß die gegenwärtigen Anstrengungen aber nicht voraussetzunglos sind. Lehrer, Kulturhausleiter, Betriebsdirektoren und Bürgermeister bemühten sich beiderseits der Grenzen seit Jahrzehnten um die Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…