Aus dem Englischen von Maria und Christian Seidl. Der Erzähler, ein literarischer James Dean, rebelliert gegen alles, was ihm gegen den Strich geht. Seine Freunde sind die Transen und Dealer, sein Zuhause die verrauchten Jazz Clubs und die Straßen, auf denen es bald zu Gewaltausbrüchen kommt: den berüchtigten Notting Hill Riots.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.06.2013
Als gealtert bezeichnet Michael Schmitt den 1959 erschienenen Roman von Colin McInnes. Das in einer Art Kunstsprache verfasste Buch wirkt auf den Rezensenten heute sprachlich wie inhaltlich überanstrengt und gekünstelt und nicht authentisch. Auch erscheint Schmitt die mit journalistischem Wissen gespickte lockere Szenenfolge eher als ambitionierte Reportage denn als Literatur. Die Wiederveröffentlichung des Buches sieht er entsprechend skeptisch: Auch wenn sich der ein oder andere Teenager von heute in den um Musik, Klamotten und Subkultur kreisenden Szenen wiedererkennen mag, meint er, markiert der Text doch deutlich seinen historischen Ort, das London der Nachkriegszeit.
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