Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 04.11.2004
Mit dieser Biografie bringt Claudia Becker die heute kaum mehr bekannte Frankfurter Opernsängerin Magda Spiegel in Erinnerung, stellt die Rezensentin Annette Becker angetan fest, die betont, dass es sich dabei um die erste "ausführliche" Lebensbeschreibung der Sängerin handelt. Magda Spiegel wurde in den 1920er und 30er Jahren als talentierte Altistin bekannt, 1942 von den Nationalsozialisten nach Auschwitz verschleppt und vermutlich 1944 dort ermordet, informiert die Rezensentin. Sie findet, dass man dem Buch seine "wissenschaftliche Herkunft" aus einer Dissertation nicht zuletzt durch seinen extensiven Fußnotenapparat deutlich anmerkt, betont jedoch, deswegen würde die erschwerte Lektüre keineswegs "weniger lesenswert". Sie preist die Biografie als akribisch recherchiertes, "lebendiges Zeitdokument" und begrüßt es, dass diese fast vergessene Sängerin damit wieder ins allgemeine Bewusstsein gerückt wird.
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