Adolf Süsterhenn (1905 1974) gilt als geistiger Vater der Landesverfassung für Rheinland-Pfalz. Der katholische Verfassungspolitiker war einer der maßgeblichen Vertreter der CDU im Parlamentarischen Rat. Im Zentrumsmilieu seiner Heimatstadt Köln sozialisiert, arbeitete er nach dem in Freiburg/br. und Köln absolvierten Studium der Rechts- und Staatswissenschaften am Ende der Weimarer Republik und während des Dritten Reiches als Rechtsanwalt. Unter den spezifischen Bedingungen der Nachkriegszeit wechselte er in die Politik, beteiligte sich an der Gründung der CDP/CDU und wirkte an vorderster Stelle beim staatlichen und rechtlichen Wiederaufbau mit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.2012
Dankbar zeigt sich Petra Weber dem Autor gegenüber, der, wie sie schreibt, mit dieser Biografie den katholisch geprägten Politiker Adolf Süsterhenn vor dem Vergessen bewahrt. Allerdings schießt der Autor laut Weber etwas übers Ziel hinaus, indem er sein Buch über Gebühr anschwellen lässt und sich im Detail verliert. Etwas packender hätte der Autor laut Weber auch gerne schreiben dürfen. Süsterhenns Geschichte, wie Weber erläutert, eng mit der deutschen Nachkriegsgeschichte verbunden und heute nur noch Historikern bekannt, bietet mit dem Einsatz des Politikers für ein christliches Europa dabei durchaus aktuellen Stoff.
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