Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.02.2004
Das besondere Augenmerk dieses Buches gilt, berichtet Arnold Bartetzky, den wichtigsten Gestaltungsmitteln in den U-Bahnhöfen der heutigen U 8 in Berlin: Licht und Farbe. Ihren "diskreten Charme" also will Christoph Brachmann dem Leser vor allem nahe bringen. Anhand historischer Aufnahmen führe er so vor Augen, mit welcher Raffinesse die Beleuchtung als "rauminszenierendes Element" eingesetzt wurde, denn bei der ursprünglich stark gedämpften Beleuchtung kamen auch die Qualitäten der keramischen Wandverkleidung besser zur Geltung als im heutigen, grellen Neonlicht. Die "eingehende Analyse" der Gestaltungsmittel Licht und Farbe ist zudem aber, lobt der Rezensent, eingebettet in "ein breites Panorama kenntnisreicher Studien" zu verschiedensten Aspekten des Berliner U-Bahn-Baus der ersten Jahrhunderthälfte sowie zu den "politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen der zwanziger Jahre".
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