Sie treiben sich rum, schmeißen die Schule, träumen ihre Fantasiegestalten in den Tag hinein und bringen ihre Mitmenschen damit zum Wahnsinn. Sie sind eigensinnige Kinder, stur und beharrlich, deren leidenschaftliche Neugier in der Brust stärker lodert als alle Vernunft. Sie verfügen über eine gehörige Portion gesundes Misstrauen, stellen die Welt mal eben in Frage und die Wissenschaft auf den Kopf. Sie sind clever, genial, überlegen und treffen Glück? Schicksal? im richtigen Augenblick die richtigen Menschen und die richtigen Entscheidungen. Sie sind weltberühmt und erfolgreich: Forscher, Erfinder und Entdecker, Schriftsteller oder Schauspieler, Schlagzeuger in der coolsten Band des Universums oder mal eben stinkreich.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2007
Die Persönlichkeiten, die Christof Gießler in seinem Jugendbuch vorstellt, sind zwar schon sehr oft porträtiert worden, gibt Sebastian Herrmann zu. Der Autor legt sein Hauptinteresse jedoch auf die Jugendjahre und das Initialerlebnis, das die Berühmtheiten zu den herausragenden Erfindern, Boxern, Rennfahrerinnen oder Computergenies gemacht hat, als die sie heute bekannt sind, und damit gelingt ihm tatsächlich, die alten Legenden "neu" zu präsentieren, lobt der Rezensent. Herrmann stellt zwar fest, dass sich die Porträts alle irgendwie ähnlich sind, aber er findet das ganz in Ordnung. Denn er entnimmt ihnen als übergeordnete Botschaft, dass besondere Errungenschaften aus einer Passion heraus entstehen und nicht aus dem einfachen Wunsch heraus, prominent zu sein, wie es sich heute viele Menschen ersehnen.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…