Die steile Karriere des schottischen Rockmusikers Phineas Sloan alias Cuddie Savoy findet 1969 ein jähes Ende. Nach einem verheerenden Hotelbrand in New York kann sich Phineas an nichts mehr erinnern, und Musik machen kann er auch nicht mehr. 27 Jahre später erwacht in einem Fahrstuhl des wieder aufgebauten Hotels ein orientierungsloser junger Mann ohne Schatten und Spiegelbild. Im Gürtel seines Bademantels steckt die berühmte Flöte der Rocklegende Cuddie Savoy.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.04.2000
"Der Rock’n’Roll lebt, zumindest zwischen diesen Zeilen", schreibt Matthias Kuhn in seiner Besprechung, die ansonsten nicht viel verrät. Nur soviel, dass es um das rätselhafte Verschwinden von Phineas Sloan alsias Cuddie Sovoy geht, der vor Jahrzehnten nach Kalifornien zu einem Rockfestival aufbrach und nie ankam, und dessen Geschichte, wie es aussieht, vom Sohn des ehemaligen Managers von Cuddie wiedergefunden wird. Eine "bildreiche Sprache" attestiert der Rezensent der Autorin, und dass sie die Frage "Was ist vom Rock’n’Roll" geblieben, beantwortet, ohne sich in Referaten über "hiesige Befindlichkeit" zu ergehen.
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