In englischer Sprache. A retrospective on the photographic work of Christian Werner, 2007-2020. Familiar faces, anonymous portraits, abandoned landscapes, animals and urban spaces - Everything so democratic and cool sketches an associative collage of our collective present. The images selected for this retrospective are drawn from various series and contexts: shots from fashion shoots, commissions for magazines and private portraits, as well as personal projects. They reveal the breadth of Werner's work, and the vision of a gaze that is at once intimate and reserved.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.08.2020
Rezensent Felix Stephan schaut melancholisch zurück mit den Fotos von Christian Werner auf eine gefährdete, wenn nicht schon verlorene Existenzform, die er im Schlepptau des Nachtlebens verortet. Wo sind sie hin, der Pop, die Jugend, DJs, Strände, Palmen, Clubs, fragt er sich - verflogen? Melancholie aber, weiß der Rezensent, war diesen Motiven schon immer eigen, vom Ende sprachen Werners Bilder schon lange. Wie all die Großen der Pop- und Partyszene, wie Eilish und Diederichsen, einst um den Erdball gejettet sind, kann man sich ja heute kaum noch vorstellen, so Stephan.
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