Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999
Beatrix Langner führt ihre Rezension der ersten vier erschienenen Bände der "kommentierten Leseausgabe"durch lange Wolf-Zitate ein und würdigt ausführlich die Schriftstellerin und öffentliche Person Christa Wolf als "die bedeutendste Erzählerin der DDR". Sie stellt fest, dass die Neuherausgabe keinerlei Überrschungen bietet, "keine ungedruckten Texte, keine unterdrückten Entwürfe", und moniert, der Kommentarteil sei allzu befangen um Konsens bemüht. Vielleicht, so spekuliert sie, ist diese Werkausgabe von Verlag und Herausgeberin als Wundpflaster für die Wolf-Leserschaft und die Autorin selbst gemeint - "für die Zumutungen, die der Autorin im vereinten Deutschland zugefügt wurden".
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