In der ersten Halfte der 1970 er Jahre dreht ein deutscher Regisseur den wichtigsten Film seines Lebens: Er thematisiert Verschleppung und Ermordung seiner jüdischen Kindheitsfreundin. In dieser Zeit gerät eine junge Frau in die Hände einer Terrorgruppe und verliebt sich in einen der Entführer. Filmdreh und Terroraktion beginnen, sich zu beeinflussen und treffen dramatisch aufeinander. Alles endet mit der Uraufführung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.01.2012
Die Zwiespältigkeit und Unwirklichkeit der Figuren in diesem ersten Roman von Christa Estenfeld scheint sich für Judith Leister auf die Konstruktion des Textes zu übertragen. Das ist nicht gut, weil es Leister das Gefühl gibt, das Buch eiere so vor sich hin. In seinen starken Momenten allerdings vermittelt der Roman mit seiner topografischen und thematischen Vielfalt der Rezensentin den Eindruck eines unkonventionellen Erzählens, das es darauf absieht, dem Leser die Geheimnisse von Orten und Schicksalen zu erhalten. Dazu passt eine Handlung, die Leister rund um die Welt führt und Filmstoffe übergangslos integriert. Es scheint, als sei das Besondere dieses Buches zugleich sein Problem.
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