Aus dem Niederländischen von Christiane Kuby und Herbert Post. Im Jahr 1859 erschien ein Buch, das unser Weltbild für immer verändern sollte - Darwins "The Origin of Species". Bis heute zeitigt Darwins Werk auf vielfältige Weise Wirkung - das ist das Thema von Chris Buskes. Nach einer Einführung in die Evolutionstheorie geht es ihm vor allem um die Frage, inwiefern sie in andere Wissenschaftszweige eindringt. Nicht nur in den Biowissenschaften, sondern gerade auch in den Sozialwissenschaften haben Evolutionstheorie und evolutionäres Denken Einzug gehalten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.2009
Die Lobpreisung, die dieses Buch in den Niederlanden erfahren hat, ist für Thomas Weber nicht nachvollziehbar. Dem eigenen Anspruch, den Leser mit den Aspekten des evolutionären Denkens innerhalb der Biologie und in den nichtnaturwissenschaftlichen Disziplinen bekannt zu machen, kann Chris Buskes nur teilweise genügen, erklärt Weber. Der Mangel, den Weber erkennt, scheint symptomatisch. Abgesehen von dem "grundsoliden" naturwissenschaftlichen Teil sieht sich der Rezensent einmal mehr mit einer Sicht konfrontiert, die zwar so fragwürdige Wissenschaftszweige wie die Evolutionspsychologie zu honorieren sucht, dafür aber so "aufregende neuere Entwicklungen" wie die hierarchische Selektionstheorie links liegen lässt. Einem naturwissenschaftlich versierten Philosophen wie Buskes, schimpft Weber, dürfte das eigentlich nicht passieren.
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