Aus dem Englischen von Angelika Eisold-Viebig. Als Enkelin einer "überführten" Hexe rettet sich Mary unter Lebensgefahr auf einem Auswandererschiff in die Neue Welt. Doch das Erbe ihrer Großmutter - ihr bezwingbarer Freiheitsdrang und eine seltene spirituelle Begabung - wird Mary auch im puritanischen Amerika des 17. Jahrhunderts zum Verhängnis. Als sie erneut als Hexe verdächtigt wird, bleibt ihr nur noch die Flucht in die Wildnis...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.03.2003
Einen "spannenden Roman" hat Hilde Elisabeth Menzel über ein Mädchen gelesen, das sich nicht anpassen will, offen über seine "Gabe des Heilens" spricht und deswegen als Hexe beinahe verbrannt wird. Der Autorin Celia Rees gelinge es auch, ein bedrückendes und eindringliches Bild des Amerikas der "Pilgerväter" zu zeichnen, die in ihrem "Hass und Intoleranz gegenüber den Indianern" auch das Leben der jungen Mary in Gefahr bringen. "Mit ihrem Mut und ihrer inneren Freiheit" eignet sie sich hervorragend als Identifikationsfigur für junge Leserinnen, bescheinigt Menzel dem "Hexenkind".
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2001
Gelungen findet Roswitha Budeus-Budde diese Geschichte aus der Zeit der amerikanischen Pilgerväter, die ihrer Meinung nach ein "Aufruf zur Toleranz" ist. Es geht um ein Mädchen, Enkelin einer vermeintlichen Hexe, die aufgrund ihrer für die Zeit ungewöhnlichen Fähigkeiten - sie kann lesen und schreiben und versteht etwas von Heilkunde - in Konflikt mit der Gesellschaft um sie herum gerät. Bei der Flucht aus ihrer Gemeinschaft erhält sie aber viel Unterstützung und erfährt Solidarität, besonders von Frauen und Indianern, betont die Rezensentin. So sei die Geschichte "authentisch und spannend".
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