Aus dem Englischen von Sebastian Vogel. In seinem neuen Buch macht sich Physiker und Bestsellerautor Brian Greene auf die Suche nach der "verborgenen Wirklichkeit" im Universum. Er zeigt, warum vieles dafür spricht, dass wir in den Weiten des Kosmos nicht allein sind, und er beschreibt, welchen Parallelwelten die Astrophysiker auf der Spur sind. Wie keinem Zweiten gelingt es ihm dabei, physikalische Spitzenforschung mit hohem Unterhaltungswert zu verbinden. Universum - dieser Begriff bezeichnet nicht nur den Weltraum, sondern umfasst die Gesamtheit aller Dinge in unserer Welt. Doch was wäre, wenn das Universum doch nicht die gesamte Welt darstellen würde? Wenn es zwei, drei, ja unendlich viele Universen gäbe? Dass die Idee des Multiversums, also mehrerer möglicher Universen, nicht nur Stoff für Science-Fiction-Romane ist, sondern ein wichtiges Forschungsfeld der Physik, das unseren Blick auf die Welt und unser Verständnis der Wirklichkeit verändert, zeigt Brian Greene in diesem Buch. Er beschreibt die Vielfalt möglicher Multiversen, ob sie nun wie Bläschen im Mineralwasser tanzen, aus purer Mathematik bestehen oder mit unseren Doppelgängern bevölkert sind. Paralleluniversen - ein hochspannendes Thema, nicht nur für Astrophysiker, sondern für jeden, der über die Grenzen unserer Realität hinausdenken will.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2012
Erhellend findet Rezensent Ulf von Rauchhaupt dieses Buch über die Multiversum-Theorie des amerikanischen Physikers Brian Greene. Zwar gibt es bereits etliche populärwissenschaftlichen Bücher von prominenten Physikern, die sich dieser Thematik widmen. Aber Greens "verborgene Wirklichkeit" hat nach Ansicht Rauchhaupts einige Vorzüge. Er bescheinigt dem Professor für Theoretische Physik zum einen anschaulichen und ökonomischen Stil sowie die Fähigkeit, die wesentlichen Punkte klar und höchst verständlich erklären zu können. Zum anderen findet er in dem Buch auch eine eingehende Auseinandersetzung mit den Kritikern der Annahme zahlloser Paralleluniversen, ein Punkt, der in den meisten anderen Büchern zum Thema meist unter den Tisch falle oder nur angerissen werde.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…