Aus dem Spanischen von André Höchemer. Gloria, Laura und Cristina träumen davon, eine Punk-Band namens "The Black Holes" zu gründen. Die drei Teenager haben schließlich alles, was es braucht: Attitüde, Bühnenpräsenz und Enthusiasmus. Doch kaum haben sie angefangen zu proben, verändert sich das Leben der Mädchen schlagartig: Eine Erinnerung an Ereignisse, die 160 Jahre zurückliegen, bricht sich erst vage, dann immer kraftvoller Bahn. Und die Gewissheit, dass diese Ereignisse sich durch eine von ihnen fortsetzen werden…
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 03.12.2019
Frank Meyer ist begeistert von diesem Comic des spanischen Künstler Borja González, der darin von einer jungen Punkband erzählt, deren Fantasie von Stephen Hawkings Schwarzen Löchern beflügelt wird, aber auch von einer jungen Frau Mitte des 19. Jahrhunderts, die beim Spazieren im Wald auf ein weinendes Skelett stößt. Die Bilder, die González für das Leben junger Frauen findet, sind von berückender Schönheit, versichert der Kritiker, hingerissen von diesem flirrenden Gewebe aus Anspielungen und zartem Anarchismus.
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