Die erste umfassende Darstellung des Jugendstils in Berlin stellt sieben Künstler vor, die hier den Jugendstil prägten: Bruno Möhring, Alfred Grenander, Otto Eckmann, Henry van de Velde, August Endell, Theodor Schmuz-Baudiß und Peter Behrens. Der zweite Teil entfaltet ein Panorama von Jugendstilwerken im öffentlichen wie im privaten Raum, das sich den Zeitgenossen bot, heute jedoch größtenteils verschwunden ist: Öffentliche und private Gebäude, Verkehrsbauten, Gestaltung und Einrichtungen von Büros, Ladenräumen und Privatwohnungen. Kunsthandlungen und Warenhäuser präsentierten Werke und Waren im Jugendstil in einer großen Vielzahl und Qualität. Es zeigt sich, dass Berlin in einem weit größeren Maße als bisher angenommen ein Zentrum des Jugendstils war.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.04.2024
Rezensent Detlev Schöttker empfiehlt Birgit Ströbels Buch über den Berliner Jugendstil als willkommene Ergänzung zu Büchern über den Jugendstil in anderen europäischen Metropolen. Auch wenn er sich ein Ortsverzeichnis zur Besichtigung der behandelten Gebäude und Architekten gewünscht hätte und ihn die Beschränkung auf Architektur und Produktdesign ein wenig irritiert, schätzt Schöttker Ströbels Arbeit doch als wichtige Grundlage für weitere Arbeiten zum Thema. Stark findet er den Band in den genauen Beschreibungen von Gebäuden und Räumen und bei der vergleichenden Bebilderung von Ur- und heutigem Zustand.
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