Ingrid Ostermann

Fabrikbau und Moderne

in Deutschland und den Niederlanden in den 1920er und 30er Jahren
Cover: Fabrikbau und Moderne
Gebr. Mann Verlag, Berlin 2010
ISBN 9783786125822
Gebunden, 448 Seiten, 89,00 EUR

Klappentext

Mit 285 Abbildungen. Die Untersuchung zeigt, in welchem Ausmaß die Ideen der Moderne bei der Planung und Gestaltung von Fabrikbauten umgesetzt wurden, insbesondere hinsichtlich der Funktionalität der Produktionsabläufe. Vor dem Hintergrund internationaler Einflüsse und der wirtschaftlichen Situation werden die bemerkenswert vielfältigen baulichen Ausformulierungen dargestellt und analysiert. Deutschland und die Niederlande als zentrale Schauplätze der Architekturmoderne in Europa liefern die Fallbeispiele. Die architekturhistorische Betrachtung berücksichtigt auch denkmalpflegerische Fragen und reflektiert den zeitgenössischen gesellschaftlichen und kulturellen Kontext. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Wechselwirkung des Architekturschaffens in Deutschland und den Niederlanden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.06.2010

Auf einen Streifzug durch die Industriearchitektur der zwanziger und dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts begibt sich Rezensentin Ulla Fölsing in der Neuerscheinung "Fabrikbau und Moderne" der Architekturhistorikerin Ingrid Ostermann. Zahlreiche Bilder zeigen avantgardistische Fabrikbauten aus Deutschland und den Niederlanden, die ohne Ornamentik auskommen, aber dennoch einem ästhetischen Gesamtkonzept folgen und vor allem auf sozialen Fortschritt setzen. Im Vordergrund stehe die Frage, inwieweit Ideen der Moderne im Hinblick auf funktionelle Produktionsabläufe bei der Planung und Gestaltung der Industriegebäude umgesetzt wurden. Mit ihrem Buch votiere die Autorin auch energisch dafür, dass die heute oft leerstehenden Fabrikbauten erhalten bleiben beziehungsweise unter Denkmalschutz gestellt werden, so die Kritikerin.
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