Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.02.2001
Albert von Schirnding scheint ganz ergriffen und kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Schon der erste Band der Erinnerungen des Leiters des Marbacher Schillermuseums und des Literaturarchivs hatte es ihm angetan, weshalb er nun glücklich über die Fortsetzung ist, die ihn ebenfalls begeistert. Er lobt besonders den "Ton des Erlebnishaften", der aus dem Buch spricht und ihm seinen "eigentümlichen Reiz" verleiht. Der Rezensent meint, dass die Schicksale, die sich hinter den erworbenen literarischen Nachlässen verbergen, mit dem Autor einen "wunderbar unaufdringlichen Erzähler" gefunden haben und preist das Buch als Beschreibung von "bewegender Erfahrung" ihres Verfassers.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…