Herausgegeben von Karl Christ und Johanna Jantsch.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2000
Hansslers Schriften zeichnen sich durch wohltuende Entschiedenheit aus, lobt Christian Schuler: Sein Gottesbild sei komplex genug, auch Widersprüche zu vertragen, wodurch sich seine Überlegungen positiv von "griffigen, marktgängigen Gottesthesen" abheben. Sehr lesenswert findet der Rezensenten besonders Hansslers Ausführungen zu Mess-Ordinarium und nachkonziliarer Liturgie. Doch es hagelt auch Kritik. So bemängelt Schuler die häufig zu unscharfen begrifflichen Unterscheidungen, die zu Austauschbarkeit und der Aufhebung von bestehenden Gegensätzen führe. Die Beziehung von Kunst und Glaube, die Hanssler zu ergründen suche, bleibe genauso ungeklärt wie das Verhältnis von ""göttlichem" Logos und menschlicher Sprache". Zudem gerate Hansslers Sprache manchmal in den "Bereich katholisch-gediegener Binnenrhetorik". So ist in dem Buch beides zu finden: der "lange wie der mitunter kurze Atem " von Hansslers Denken, resümiert Schuler.
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