Herausgegeben von Karl Christ und Johanna Jantsch.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2000
Hansslers Schriften zeichnen sich durch wohltuende Entschiedenheit aus, lobt Christian Schuler: Sein Gottesbild sei komplex genug, auch Widersprüche zu vertragen, wodurch sich seine Überlegungen positiv von "griffigen, marktgängigen Gottesthesen" abheben. Sehr lesenswert findet der Rezensenten besonders Hansslers Ausführungen zu Mess-Ordinarium und nachkonziliarer Liturgie. Doch es hagelt auch Kritik. So bemängelt Schuler die häufig zu unscharfen begrifflichen Unterscheidungen, die zu Austauschbarkeit und der Aufhebung von bestehenden Gegensätzen führe. Die Beziehung von Kunst und Glaube, die Hanssler zu ergründen suche, bleibe genauso ungeklärt wie das Verhältnis von ""göttlichem" Logos und menschlicher Sprache". Zudem gerate Hansslers Sprache manchmal in den "Bereich katholisch-gediegener Binnenrhetorik". So ist in dem Buch beides zu finden: der "lange wie der mitunter kurze Atem " von Hansslers Denken, resümiert Schuler.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…