Herausgegeben von Gisela Kayser und Ernst Volland. Als Beat Presser 1977 als Redakteur und Fotograf für die Fotozeitschrift "The Village Cry" arbeitete, war er beauftragt, Kinski auf das Titelblatt zu holen. Dies war der Beginn einer äußerst vielseitigen und erfolgreichen Zusammenarbeit, die bei den Herzog-Filmen "Fitzcarraldo" und "Cobra Verde" ihren Höhepunkt fand. Presser hatte damals die Möglichkeit, Klaus Kinski bei abenteuerlichen Dreharbeiten im Dschungel von Peru und in der ghanaischen Steppe abzulichten und in Extremsituationen kennenzulernen.Neben einem Gespräch mit dem Fotografen enthält das Buch zwei Beiträge von Thomas Brandlmeier und Georg Seeßlen, sowie einen Text von Werner Herzog. Außerdem runden bio- und filmografische Daten die Publikation ab.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2001
Beat Presser ist der Fotograf, der seit 1977 die meisten ikonographischen Fotographien von Kinski gemacht hat. Besonders bekannt sind hier die Aufnahmen von den Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo“ 1981 in Peru und von denen zu „Cobra Verde“ im Jahre 1987. In den Begleittexten zu diesem Fotoband beschreibt, wie der Leser vom Rezensenten mit dem Kürzel "che." erfährt, der Fotograf Presser Kinski aufgrund ihrer Begegnungen als professionellen und „absoluten Perfektionisten“ und auch all die anderen, die in diesem Band ihre Meinung zu Kinski sagen, Werner Herzog und Georg Seeßlen etwa, sparen demnach nicht mit großen Worten. Für Werner Herzog zum Beispiel ist Kinski ’das einzige Genie, dem ich je begegnet bin’. Eine Wertung enthält diese Rezension kaum.
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