Herausgegeben von Daniel Hajok, Olaf Selg und Achim Hackenberg. "Deutschland sucht den Superstar", "Germany's next Topmodel" oder "Die Super Nanny" - was macht diese Sendungen so interessant? Diese Formate stehen seit Jahren bei den Zuschauern hoch im Kurs, werden aber auch heftig kritisiert. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis geben Einblick in den aktuellen Diskurs und stellen die Ergebnisse der neueren Forschung zum Thema vor. Eine Studie zu den Sehmotiven und Verarbeitungsformen bei Kindern und Jugendlichen zeigt: Junge Zuschauer gehen mit Castingshows und Coachingssendungen nicht selten ganz anders um als erwartet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.05.2012
Weitgehend Entwarnung meldet uns Rezensent Jörg Thomann nach Lektüre eines Sammelbandes, der die Effekte des Realityfernsehens, namentlich der Castingshows, auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen untersucht hat. Einserseits, weiß der Rezensent, steckt das Genre ohnehin in der Krise (aber die nächste Castingshow kommt bestimmt), andererseits zeigen die im Band enthaltenen empirisch fundierten Beiträge dem Rezensenten, dass Dieter Bohlen keine Identifikationsfigur ist und Tabubrüche nicht gefördert werden. Was das Reality-TV mit Begriffen wie "Professionalität" und "Leistung" und mit der Sprache anstellt, findet Thomann allerdings bedenklich. In diesen Punkten können die Autoren ihn nicht beruhigen.
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