Was es jenseits von Zombies, blutigen Tieropfern und frenetischen Trommelrhythmen mit dem Voodoo und anderen afro-amerikanischen Religionen wie Santeria, Candomble und Umbanda auf sich hat, zeigt dieser Band. Er beschreibt die Ursprünge dieser Religionen in der Zeit des Sklavenhandels, erläutert die verschiedenen Götter, Weltbilder und Rituale und lässt ihre ungebrochene Vitalität in der Gegenwart verstehen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
Der Rezensent Erhard Schüttpelz hat nur Gutes zu berichten über Astrid Reuters Studie, die der "historischen Dynamik und der kaleidoskopischen Vergleichbarkeit" der drei afroamerikanischen "Schwesterreligionen" Voodoo, Santeria und Candomble gewidmet ist. Als Ausgangspunkt zu ihrem "kurzen und bündigen Abriss" dienen ihr dabei die "Routen des transatlantischen Sklavenhandels". Gerade Reuters "glasklarer" Vergleich, lobt Schüttpelz, macht deutlich, wie trügerisch die grobe Unterteilung in drei Religionen sich ausnimmt und wie "verwirrend" vielfältig deren "lokale Abwandlungen" sind. Im "aktuellen Epilog", so der Rezensent abschließend, geht Reuter auf die Auswirkungen des kubanischen Exils auf die weitere Ausbreitung von Santeria ein, und zeigt damit auf, dass die religiösen Verwicklungen und "Verwandlungen" weitergehen.
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