Arthur Snell

Erde, Luft, Feuer, Wasser

Wie der Klimawandel die geopolitischen Machtverhältnisse neu ordnet
Cover: Erde, Luft, Feuer, Wasser
Goldmann Verlag, München 2026
ISBN 9783442302161
Gebunden, 384 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Lotta Rüegger und Holger Wolandt. Schon heute steht fest, dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens verfehlt werden. Jährlich verursachen Hitze, Hunger und Krankheiten etwa 250 000 Todesfälle. Auch dass wir Europäer im Kampf um Rohstoffe gegenüber China, Russland und den USA das Nachsehen haben werden, scheint unabwendbar. So weit, so schlimm. Aber wussten Sie auch, dass Afrika künftig Europa mit Solarenergie versorgen könnte? Dass es in nicht allzu ferner Zukunft keine autokratischen Ölstaaten mehr geben wird und neue Schifffahrtsrouten durch die schwindende Arktis führen könnten, die Asien, Europa und Nordamerika näher zusammenbringen? Der Geopolitik-Experte Arthur Snell präsentiert seine hoffnungsvolle Vision unserer Welt: "Dieses Buch will keine Prognosen stellen, sondern ein Leitfaden für die Zukunft sein. Wir sollten akzeptieren, dass die Klimakrise unsere Welt bis zur Unkenntlichkeit verändern wird. Und darauf müssen wir uns jetzt vorbereiten."

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 02.06.2026

Einen wichtigen Weckruf vernimmt Rezensentin Claudia Decker in diesem Buch. In nüchterner Manier schildert der Diplomat Arthur Snell politische und gesellschaftliche Auswirkungen des Klimawandels. Er wendet sich dabei den vier Elementen Erde, Luft, Feuer und Wasser zu; so geht es etwa darum, wie Böden in der Sahelzone zunehmend unfruchtbar werden und dadurch die gesamte Region destabilisiert wird. Luft wiederum kommt in Form von Wirbelstürmen ins Spiel, die vor allem den amerikanischen Kontinent heimsuchen und dazu führen, dass viele Menschen zur Flucht gezwungen werden. Klimamigration und Kämpfe um Ressourcen werden, zeigt Snell auf, in Zukunft immer mehr das Leben auf der Erde bestimmen. Ob wir wollen oder nicht - wobei, entnimmt die Rezensentin diesem eindrücklichen Buch, eine Einschränkung von Treibhausgasausstoß dringend notwendig ist, um das Schlimmste vielleicht doch noch zu verhindern.