Arne Rautenberg

mundfauler staub

Cover: mundfauler staub
edition voss, Berlin 2013
ISBN 9783895023415
Kartoniert, 92 Seiten, 14,90 EUR

Klappentext

"mundfauler staub" ist nach zahlreichen Gedichtbänden, die Arne Rautenberg bereits vorgelegt hat, eine feine Sammlung ameisenschwarz glänzender Pillen. Seine Wortbilder lassen sich betrachten wie Wandkarten, Herbarien, Insektenkästen in einem düsteren Gebäude. Doch plötzlich gerät alles in Bewegung. Staunend stellen wir fest, dass ihr Hüter seine Wortwunder fast unbemerkt gedreht und gewendet hat, wie in einem Kaleidoskop, alles ist völlig neu und wunderbar überraschend. Leuchtend beginnen die Pillen zu wirken.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.06.2013

Kai Sina freut sich über Gedichte von der norddeutschen Peripherie. Dass die Kunst des Arne Rautenberg abseits des Literaturbetriebs so gut und eigenständig gedeihen konnte, scheint Sina symptomatisch. Mit dem vorliegenden Band sieht er eine neue Werkphase des früher mit Alltagsversatzstücken munter collagierenden Autors eingeläutet. Vom Weltende scheinen ihm die Text zu künden, allerdings eher aggressiv, nicht larmoyant, und mitunter sogar mit visuellem Knalleffekt, wie Sina feststellt. Ob der Autor sein Spiel mit Apokalypse und Vanitas ironisch verstanden wissen will, weiß der Rezensent allerdings nicht zu sagen.
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