Das 20. Jahrhundert wird oft als Jahrhundert der Diktatoren bezeichnet. Über ihre Taten und Verbrechen ist viel geschrieben worden, über ihr Privatleben hingegen kaum. Doch über die Frauen an ihrer Seite ist wenig bekannt. Wer waren sie? Was zog sie zu den Despoten hin? Die Autorin stellt bekannte und unbekannte Diktatorenfrauen vor: Jekaterina Swanidse, Nadjeshda Allilujewa und Rosa Kaganowitsch, Rachele Mussolini und Clara Petacci, Carmen Polo de Franco, Jiang Qing, Elena Ceausesco, Eva Peron, Margot Honecker, Jovanka Broz Tito, Mirjana Markovic-Milosevic.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.06.2002
Sabine Fröhlich zeigt sich in ihrer kurzen Kritik etwas enttäuscht von den zwölf Porträts von Diktatorenfrauen. Sie hat zwar durchaus einige informative Einzelheiten gefunden, doch moniert sie, dass die eigentlichen Persönlichkeiten der Frauen nicht wirklich erhellt würden. Das liegt vor Allem daran, meint Fröhlich, dass die Autorin hauptsächlich Memoiren und Biografien als Quellen benutzt. Daneben sieht sie die Fehler- und Lückenhaftigkeit der "offiziellen Geschichtsschreibung" dafür verantwortlich, dass viele Fragen in diesem Buch nicht beantwortet werden können. Die einzige Gemeinsamkeit der Frauen liegt für die Rezensentin in der Verbindung von "Erotik und Macht", und deren Attraktivität, meint sie, ist ja wohl "unabhängig von der Regierungsform".
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