Elina Braslina, Caroline Stevan

Wer hat hier das Sagen?

Tauche ein in die Welt der Diktatoren, Präsidentinnen, Könige und Co. (Ab 10 Jahre)
Cover: Wer hat hier das Sagen?
Helvetiq Verlag, Basel / Lausanne 2025
ISBN 9783039641192
Gebunden, 188 Seiten, 22,50 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Silv Bannenberg. Die Geschichte der Menschheit ist gespickt mit Diktatoren, Präsidentinnen, Königen, Päpsten und anderen Herrscherinnen. Wie sind diese verschiedenen Arten von Macht und Machausübung entstanden? Wie haben sie sich entwickelt und wer hat sie verkörpert? Und: Brauchen Menschen eigentlich immer einen Anführer? Diesen und anderen Fragen zu Macht im politischen Rahmen geht dieses Buch nach. Weit entfernt von einem Lehrbuch zu politischer Geschichte begibt sich "Wer hat hier das Sagen?" auf eine Reise durch die menschliche Geschichte, ihre Gesellschaften und Regierungsformen. Vom letzten Kaiser Chinas bis zu Ludwig XIV., von Diktaturen bis zu Utopien neuer Organisationsformen, von Afrika bis Nordamerika und von denjenigen, die nie nach ihrer Meinung gefragt werden: Dieses Buch geht über geografische und geschichtliche Kontexte hinaus. Caroline Stevan und Elīna Brasliņa zeichnen das Porträt einer Menschheit, die sich immer wieder fragt, wie die Macht unter den Menschen aufzuteilen ist. Mit einer Zeitleiste, Porträts von Führungspersönlichkeiten und Diktatorenbarometer, thematischen Kapiteln, einem Quiz und Spielen.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 25.10.2025

Aufschlussreich findet Rezensentin Dina Netz dieses Kindersachbuch von Caroline Stevan und Elina Braslina: Ihr Anliegen ist es, Kindern die Wichtigkeit der Demokratie deutlich zu machen und sie zu Verteidigern ebenjener Regierungsform zu erziehen. Leicht zugänglich, so Netz, erklärt sie verschiedene Herrscherinnen und Herrscher von der korsischen Republik über Queen Elizabeth II. bis zu Stalin, wobei Netz die Gründe der Auswahl nicht immer ganz einleuchten. Auch Kurioses etwa über das von Alexander dem Großen verkörperte Schönheitsideal oder die langen Titel, mit denen sich Machthaber wie Rafael Trujillo anreden lassen, findet Eingang, erklärt die Kritikerin, die auch die Illustrationen lobt. Informativ und interessant, resümiert sie.