Anke Kuhl, Hilke Rosenboom

Ein Pferd namens Milchmann

(Ab 8 Jahre)
Cover: Ein Pferd namens Milchmann
Carlsen Verlag, Hamburg 2005
ISBN 9783551552310
Gebunden, 117 Seiten, 7,90 EUR

Klappentext

An einem Morgen im Mai ist Herman allein zu Haus. Er ist eben dabei, die Umrisse eines Ritters auf sein Butterbrot zu ritzen - als er plötzlich hört, wie draußen jemand hustet... Erst erschrickt Herman ein bisschen, aber dann schaut er mutig nach und, kein Zweifel, auf der Terrasse steht ein riesiges Pferd! Es heißt Milchmann und seine gewaltigen Lippen zittern, als wolle es gleich anfangen zu heulen. Herman muss dringend was unternehmen. Milchmann darf auf keinen Fall in die Hände der Polizei oder gar in die der Tiertransporteure geraten, die nachts um Hermans Garage herumschleichen. Doch dann stellt Herman fest, dass auch anderen Kindern in seiner Klasse Pferde zugelaufen sind. Das sieht ganz nach einem Pferdeabenteuer aus, das sich gewaschen hat!

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 21.04.2005

"Selber weiterlesen! Den müden Vorleser entmachten!", so der Aufruf der Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel zu diesem "turbulenten" Kinderkrimi für junge Leser zwischen acht und zwölf Jahren. Denn wir erfahren aus ihrer Buchbesprechung zwar, dass dem kleinen Herman ein riesiges Pferd zugelaufen ist, welches es vor den Eltern, den Nachbarn, der Polizei und schließlich vor einer Bande von Pferdedieben zu beschützen gilt. Den Ausgang des Finales, das auf der Dachterasse eines Altenheims stattfindet, verrät die Rezension nicht. Nur soviel: es handele sich um eine "echte Perle", die Anke Kuhl zudem "mit herrlich komischen Zeichnungen ausgestattet hat."

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.03.2005

Dieses Buch ist schon deshalb empfehlenswert, erklärt Rezensentin Cathrin Kahlweit, weil es endlich mal ein Pferdebuch auch für Jungs ist. Die Geschichte findet sie schön merkwürdig: Eine handvoll Pferde büchst aus und wird von ein paar Kindern vor dem Eigentümer versteckt. Pferdefänger rasen durch die Stadt, doch eine "heimliche Allianz" aus Kindern, Lehrer und einem Opa rettet die Tiere. Das geht natürlich nicht ganz ohne Schwierigkeiten ab, etwa wenn das Pferd namens Milchmann aus Angst vor den Pferdefängern auf den Teppich seines Retters äpfelt. Aber am Ende geht offenbar alles gut aus, wenn wir die Rezensentin richtig verstehen. Sie findet jedenfalls, dass dieses "lustige kleine" Buch hervorragend in die Reihe "Lesezauber" des Carlsen Verlags passt.
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