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Klappentext

Herausgegeben von Reuel Golden. Mit einem Text von Richard B. Woodward. In englischer, französischer und deutscher Sprache. Andy Warhol was a relentless chronicler of life and its encounters. Carrying a Polaroid camera nearly everywhere he went from the late 1960s until his death in 1987, he amassed a huge collection of instant pictures of friends, lovers, patrons, the famous, the obscure, the scenic, the fashionable, and himself. Created in collaboration with the Andy Warhol Foundation, this book features hundreds of these instant photos, most of them never seen before. Portraits of celebrities such as Mick Jagger, Alfred Hitchcock, Jack Nicholson, O.J Simpson, Pelé, Debbie Harry are included alongside images of his entourage and high life, landscapes, and still lifes from Cabbage Patch dolls to the iconic soup cans. Often raw and impromptu, Warhol's Polaroids document his era like Instagram captures our own. From the unofficial court photographer of New York high and low society, this collection is an indispensable record of Warhol's life, world, and vision.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 29.01.2016

Hannes Vollmuth haut es um, zu sehen, wie der Smartphone-Fotocraze einmal begann: mit Andy Warhols Polaroids nämlich, wie ihn die hier versammelten 700 Sofortbilder aus 1958-1987 unschwer erkennen lassen. Die von Richard B. Woodward und Reuel Golden zusammengestellte Galerie zeigt ihm neben dem trashigen Polaroid-Style vor allem eines: Wie wenig gestelzt man damals vor Warhols Kamera trat. Ob Dennis Hopper, Liza Minnelli, Joseph Beuys oder Alfred Hitchcock - alle kommen so ungezwungen, ironiefrei und natürlich rüber, versichert Vollmuth. Für den Rezensenten eine höchst entspannte Sache, der Band.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2015

Freddy Langer schwelgt in diesem Luxusband mit mehr als 500 Polaroids aus der schlanken Hand von Andy Warhol. So überdimensioniert ihm der Band auch erscheint, so stark wirkt das darin aufgehobene Werk auf Langer - als optische Ergänzung zu Warhols Tagebüchern, aber auch als Ausweis einer manischen Knipserei auf Partys und im Atelier und echten Interesses an dieser Kunstform und ihrer Möglichkeiten. Auch die Bedeutung der Fotos als Vorlage für Warhols malerisches Werk entgeht dem Rezensenten nicht. Als Porträts schließlich überzeugen nicht wenige der Arbeiten Langer und widerlegen für ihn die Oberflächlichkeit, die man Warhol gerne nachsagt. Ernster als hier hat er Jagger, Minelli und Konsorten nie gesehen.
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