Anders Petersen

Monografie

Zur Retrospektive in der Bibliotheque nationale Paris
Cover: Monografie
Schirmer und Mosel Verlag, München 2014
ISBN 9783829606394
Gebunden, 400 Seiten, 49,80 EUR

Klappentext

Mit Text von Urs Stahel und Hasse Persson. Mit 300 Duotone-Tafeln. Seit "Café Lehmitz" hat Anders Petersen über 20 Bücher veröffentlicht. Seinem engagierten Interesse an den sogenannten Randgruppen der Gesellschaft ist er bis heute so treu geblieben wie der Schwarzweiß-Photographie. Gefängnisse, Altenheime und psychiatrische Anstalten, die verwahrlosten Vororte unserer Großstädte mit ihrer harten und brutalen, oft auch erschütternd trostlosen Realität sind die Schauplätze seiner Bilder geblieben, die inzwischen um die Welt gehen und ihren Autor berühmt gemacht haben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.05.2014

Anders Petersen macht sich für seine Fotografien stets auf an die Ränder der Gesellschaft, die verbotenen Orte, an die wir uns nicht wagen, berichtet Freddy Langer. Jetzt ist eine "kiloschwere Monografie" über den Fotografen erschienen, die sein Projekt, das einmal als "konfrontativer Humanismus" bezeichnet wurde, in seiner ganzen Fülle zeigt, so der Rezensent. Und dieser "surreale Fotoroman einer Anderswelt" kann einen schon frösteln machen, warnt Langer: eine Spelunke am Ende der Reeperbahn, wo sich gescheiterte Existenzen die Hand reichen, der Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses, ein Altersheim, eine psychiatrische Klinik - man könnte die schonungslose Nähe zu den Randgängern der Gesellschaft auch als "Liebeserklärung an all die Außenseiter" sehen, die sonst ausgeblendet blieben, meint Langer.
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