Aus dem Englischen von Sarah Pasquay. Mit über 80 Kunstwerken aus Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Video und Performance. Enthält u. A. Beispiele von Tizian, Vermeer, Frida Kahlo, Andy Warhol, Marina Abramović. Als kultureller Spiegel der Zeit zieht der weibliche Körper seit Jahrhunderten Künstler*innen wie Betrachter*innen in seinen Bann. Aber was können wir von diesen Kunstwerken lernen? Was erzählen sie uns über die Welt, in der wir leben? Und wie hat sich der Blick auf den weiblichen Körper im Laufe der Zeit verändert? Betrachten Sie die Kriegsfotografien von Lee Miller, den idealisierten weiblichen Körper, wie ihn sich Sandro Botticelli vorstellte oder die gender-nonkonformen Porträts von Zanele Muholi und Yuki Kihara und erfahren Sie, wie und warum die Darstellung des weiblichen Körpers wichtige Botschaften über - und an - die Welt vermittelt.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 14.11.2025
Amy Dempseys historischer Bild- und Textband über die Darstellung von Frauenkörpern in der Kunst steckt voller interessanter Entdeckungen und Anregungen, erklärt Rezensentin Anne Kohlick. Für tiefergehende Betrachtungen lässt der Band jedoch keinen Raum, er beschränkt sich stattdessen auf knappe Erläuterungen zu den Reproduktionen, die lediglich als Orientierung dienen. Auch bemängelt die Rezensentin einige fehlende Angaben zu den darin abgebildeten Kunstwerken, sowie willkürlich farbigen Hintergründe, die teilweise das Lesen erschweren. Dennoch lohnt sich die Lektüre, findet Kohlick, allein schon aufgrund der klugen und teils überraschenden Auswahl der Werke. Anhand verschiedenster Bilder aus verschiedensten Epochen - von der Renaissance bis heute - arbeitet die britische Kunsthistorikerin die hartnäckigen weiblichen Stereotype und Ideale in der von Männern dominierten Kunst heraus, und zeigt zugleich, wie später Künstlerinnen darauf reagierten, durch ironische Brechungen etwa, lesen wir, oder komplexere Bilder von Weiblichkeit. Als Überblick und Denkanstoß eignet sich dieser Band also allemal, so die Rezensentin.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während…