Alison Taylor

In schuldiger Nacht

Roman
Cover: In schuldiger Nacht
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 1999
ISBN 9783421052131
Gebunden, 320 Seiten, 20,35 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Klaus Berr. Als die Lichtkegel seinen Körper erfassen, ist das Verbrechen längst geschehen: Mit eingeschlagenem Schädel wird der junge Arwel Thomas eines Morgens am Ende eines Eisenbahntunnels aufgefunden. Ein einfacher Mord, Rivalität unter Gleichaltrigen? Schlechte Gesellschaft, in die der Ausreißer geraten ist? Chief Inspector Michael McKenna ist gerade selbst nicht in bester Verfassung, als ihm Arwels Fall auf den Tisch flattert, ein Reitunfall, Geschichten um seine getrennt von ihm lebende Frau Denise, die junge Beamtin Janet, die das Kommissariat durcheinanderbringt - und dann dieser Mord, der immer weitere Kreise zieht: Was geht hinter den Mauern des Internats, aus dem der Junge weggelaufen war, wirklich vor?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.05.2000

Martin Grzimek stellt in seiner Rezension zwar fest, dass die Autorin hier einen in vielerlei Hinsicht typischen Polizeikrimi vorgelegt hat. Allerdings habe das Buch "zum Glück viel mehr" zu bieten. Denn das Schaudern, das sich beim Leser einstellt, ist seiner Ansicht nach nicht nur der spannenden kriminalistischen Handlung zu verdanken, sondern vielmehr der Tatsache, dass die Autorin darüber hinaus einen Blick in die sozialen Abgründe der walisischen Gesellschaft wirft. Und diese - so der Rezensent - bleiben nun einmal auch nach Aufklärung des Verbrechens weiter bestehen. Sehr angetan zeigt sich Grzimek außerdem von Taylors Schilderung der polizeilichen Ermittlungen und der "Zusammensetzung der unterschiedlichen Charaktere".
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