Aus dem Französischen von Sabine Grbeing, Clemens Klünemann, Nathalie Lemmens und Regine Schmidt. Die Geschichte der Stadt Rom ist die Geschichte der Eroberung des Mittelmeerraumes und der Errichtung eines Weltreiches. Rom steht im Zentrum dieser ersten Globalisierung der Geschichte. Jahrhundert für Jahrhundert, Sieg für Sieg, schrieben die Römer den Fortschritt ihrer Eroberungen im Raum ihrer Stadt ein, die so zu einem steinernen Denkmal wurde, in dem die Römer ihre Geschichte lesen und eine kollektive Identität feiern konnten. Der Experte Alexandre Grandazzi zeichnet ein einmaliges Panorama der Frühzeit Roms von den Ursprüngen bis zum Tod von Augustus, der die Politik und das Antlitz der Stadt mit einem epochalen Bauprogramm für die kommenden Jahrhunderte grundlegend veränderte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2020
Rezensent Uwe Walter reißt der Geduldsfaden mit Alexandre Grandazzis "breiter" Darstellung über das antike Rom und seine gestalterische Dynamik und kulturelle Identität. Das liegt an zu vielen Ausrufezeichen, Nebensätzen und steilen Spekulationen bei zu wenig systematischer Kontextualisierung. Vermag Grandazzi den Rezensenten bei der Beschreibung von Roms "vorurbaner Phase" noch zu überzeugen, scheint Walter die vom Autor suggerierte "Kette des kollektiven Gedächtnisses" vom 8. Jahrhundert bis in die Zeit des Augustus allzu unkritisch. Für ein sichereres Bild empfiehlt Walter Frank Kolbs Stadtgeschichte Roms.
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