Der siebzehnjährige Robert beobachtet seinen Vater beim samstäglichen Rasenmähen. Gleich hinter den frisch verputzten Fertiggaragen der kleinen thüringischen Stadt beginnen Wald und Felder, die schöner sind als jede Rasenkante. Und Robert macht sich auf den Weg ... ins Glück.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.10.2008
Einen ausgeprägten Sinn für menschliche Schwächen und Stärken und den täglichen Wahnsinn, sowie scharfe Beobachtungsgabe und Intensität bescheinigt Rezensentin Birgit Dankert diesem von Eichendorff inspirierten Jugendbuch über einen Jungen, der sein Elterhaus verlässt, um sein Glück zu suchen. Das Buch mit seiner "lose verknüpften Kette satirischer Szenen" lebt dem Eindruck der Rezensentin zufolge aber auch von dem Talent des Autors, eine überzeugende moderne Variante des "romantischen Lebensgefühls" von Eichendorffs Taugenichts gefunden zu haben. Der verfremdende, lebenshungrige Blick des Protagonisten, der verschmitzte und auch gesellschaftskritische Blick des Autors - all das ergibt für die Rezensentin eine höchst lesenswerte Mischung.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…