Alexander Kissler

Keine Toleranz den Intoleranten

Warum der Westen seine Werte verteidigen muss
Cover: Keine Toleranz den Intoleranten
Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015
ISBN 9783579070988
Gebunden, 184 Seiten, 17,99 EUR

Klappentext

Schweinefleisch verschwindet aus Schulbüchern, die Moschee von der Seifenpackung - die Selbstzensur des Westens treibt absurde Blüten. Zwar werden Presse- und Meinungsfreiheit beschworen, aber Terror wirkt: Nach den Pariser Anschlägen wird hier und da gefordert, man müsse Blasphemie stärker unter Strafe stellen … Muss man wirklich Verständnis dafür haben, dass besonders Fromme besonders reizbar sind? Wollen wir die Freiheit opfern für die Illusion, dadurch die Freiheitsfeinde zu besänftigen? Alexander Kisslers neues Buch ist ein entschiedener Aufruf, die Meinungs- und Religionsfreiheit selbstbewusst zu stärken.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 12.10.2015

In einer kurzen Kritik bespricht Harry Nutt anerkennend Alexander Kisslers Schrift über die Toleranz und ihre Grenzen. Kopfschüttelnd liest er nach, wie den Zeichnern von "Charlie Hebdo" unterschwellig eine Mitschuld an ihrer Ermordung gegeben wurde. Falsch verstandene Toleranz erkennt Nutt auch, wenn Kissler von drei jungen Palästinensern berichtet, denen ein Gericht nach einem Brandanschlag auf eine Synagoge explizit keinen Antisemitismus anlasten wollte. Nutt betont am Ende, dass Kissler nicht zu den Eiferern gehöre, sondern für bestimmte Absurditäten im Toleranzdiskurs sensibilisieren wolle.