Aus dem Italienischen von Piero Rismondo. Rom. Der mittellose Schriftsteller Riccardo möchte über Arbeiten für den Film zu Geld kommen, um seiner Frau Emilia den Wunsch nach einem Eigenheim zu erfüllen. Der Produzent Battista lädt das Paar in seine Villa auf Capri ein, wo Riccardo mit dem deutschen Regisseur Reingold ein Drehbuch zur Odyssee schreiben soll. Die Beziehung zwischen Penelope und Odysseus verquickt sich mit derjenigen zwischen Riccardo und Emilia.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 06.12.2007
Alberto Moravias Bücher seien "von brennender Aktualität", "wie Sonnenbrand" schwärmt der Schriftsteller Albert Ostermaier in einem Text, der nur von Weitem nach Rezension aussieht, sich bei näherer Betrachtung als Geburtstagsständchen zum Hundertsten dieses Schriftstellerkollegen entpuppt. Man liege da, ein Lüftchen wehe, man beginne zu träumen, um später mit Schmerzen zu erwachen - beschreibt Ostermaier seine Lektüreerfahrung. Auch erzählt er wie Jean-Luc Godards Drehbuchautor Bernardo Bertolucci bei seiner Verfilmung von Moravias "Verachtung" Moravia um eine weitere Szene bat und sie bekam. All dies macht bei wenig Konkretion doch große Lust, diesen Roman noch einmal zu lesen.
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