Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.04.2005
Walter Hinck bezeichnet Albert von Schirndings neue Lyrik als "Fin-de- Siecle-Dichtung" des Übergangs vom 20. zum 21. Jahrhundert. Grund sei die "Spätzeitstimmung" der Gedichte: das Vergehen, das Weitergehen, die Erinnerung. Der Rezensent muss an die Romantiker denken, auch an George und Hofmannsthal. Weder ein triumphaler Gestus noch wehleidige Religiosität ist dieser Lyrik zueigen, lobt Hinck, sondern wohl balancierte Ambivalenz.
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