Mit einem Nachwort von Jochen Meyer. Nachdruck der Ausgabe von 1908. Mit 49 Abbildungen. Als erste deutschsprachige Untersuchung zur Geschichte des neuzeitlichen Städtebaus ist "Platz und Monument" eine der bedeutendsten kunsthistorischen Publikationen des frühen 20. Jahrhunderts. Zugleich handelt es sich um einen grundlegenden Beitrag zur Großstadtdiskussion aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.05.2001
Zu diesem Reprint der bereits 1908 veröffentlichten Studie fällt "R.Ka" nichts Arges ein. Wie der Autor den öffentlichen Raum der Stadt vom Mittelalter bis zum Klassizismus ins Bewusstsein ruft, indem er den tradierten Stadtraum und seine Elemente, die Straße und den Platz, als räumliches Kontinuum für öffentliche Nutzung und Aneignung in den Blick nimmt, wie er die Weiterentwicklung der Großstadt in ihren historisch-städtebaulichen Bezügen betreibt und dabei der Chronologie und den nationalen Besonderheiten Italiens, Frankreichs und Deutschlands verpflichtet bleibt - das dünkt den Rezensenten ein "wichtiger Etappenstein der Stadtbaugeschichte" mit weitreichender Wirkung.
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