oekom Verlag, München 2026
ISBN
9783987265105 Taschenbuch, 380 Seiten, 32,00
EUR
Klappentext
Wie können Städte lebenswerter, gerechter und widerstandsfähiger werden? Claudia Acklin nimmt uns mit auf eine inspirierende Reise zu 13 Städten weltweit von Basel bis Singapur, von Paris bis Wuhan. Sie alle zeigen, wie die grüne Transformation bereits Wirklichkeit geworden ist. Ob begrünte Dächer, urbane Landwirtschaft, Schwammstädte oder BürgerInneninitiativen: Überall entstehen innovative, naturbasierte Lösungen, die Klima, Gesundheit und Gemeinschaft stärken.
Ein starkes Buch über grüne Umweltprojekte in Städten legt Claudia Acklin laut Rezensentin Claudia Decker vor. 13 internationale Erfolgsgeschichten präsentiert Acklin, es geht unter anderem um Paris, Vancouver, Seoul, Portland, aber auch Mannheim. Acklin zeigt, dass es ganz unterschiedliche Akteure sind, denen wir Fortschritt zu verdanken haben, mal setzen sich Bürgerinitiativen gegen Autobahnen ein, mal werden Stadtverwaltungen selbst aktiv. Auch die Probleme grüner Umformung des städtischen Raums wie steigende Mieten oder Interessenkonflikte zwischen Umweltschützern und Autobesitzern spricht das Buch an. Laut Decker zeigt Acklin, dass sich solche Probleme "auf fantasievollen Wegen" lösen lassen - konkreter wird die Rezension nicht. Rundum glücklich ist die Rezensentin, die mit der Schlagrichtung des Buches unbedingt sympathisiert, aber nicht: Es ist zu voraussetzungsreich und akademisch geschrieben, was dazu führen könnte, dass Laien es eher nicht lesen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 28.01.2026
Einen guten Überblick über weltweite Bemühungen um eine nachhaltigere Stadtplanung vor allem in Sachen Begrünung liefert Claudia Acklin laut Rezensent Günther Wessel in diesem Buch. Vorgestellt werden 13 Städte, in denen Projekte realisiert werden, die gegen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen helfen. In Basel werden Dächer begrünt, in Kopenhagen ganze Stadtviertel, in China werden gleich mehrere Metropolen zu sogenannten Schwammstädten umgebaut. Totalitäre Gesellschaften sind in solchen Dingen leider oft schneller als demokratische, lernt Wessel von Acklin, aber dafür bekommen Demokratien die sozialen Aspekte des ökologischen Stadtumbaus besser hin. Insgesamt jedenfalls eine wichtige Lektüre sowohl für Stadtplaner als auch für alle interessierten Laien, so das Fazit.
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