Aus dem Französischen von Bettina Seifried. Im Kern dreht sich die "15-Minuten-Stadt" um die Frage, wie wir durch die Umgestaltung des urbanen Raums unsere Lebenszeit besser nutzen können. Sie ist ein pragmatischer Ansatz, um die nachhaltige Stadt von Morgen zu entwickeln. Die Viertelstunden-Stadt ist Ausdruck einer neuen Urbanität, die auf Fußläufigkeit und kurze Wege, auf eine menschengerechte Verteilung des Straßenraums, auf ein Umdenken in täglichen Abläufen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks in unseren Metropolen setzt, die Artenvielfalt schützt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Sie wird nicht nur das Problem der Dauerstaus und Verkehrsinfarkte lösen, sondern verspricht auch ein urbanes Leben, das stärker im Einklang mit Natur und Umwelt steht und klimagerecht ist.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 16.12.2024
Mit spürbarer Sympathie für das Thema des Buches bespricht Rezensentin Susanne Billig Carlos Morenos Vision einer 15-Minuten-Stadt. Gemeint ist damit, lernen wir, eine Umorganisation des urbanen Raums, die dazu führt, dass Stadtbewohner alles zum Leben notwendige in höchstens 15 Minuten zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder radfahrend erreichen. Laut Billig sind die Vorteile, die die Realisierung dieser Vision mit sich bringen würde, offensichtlich, sowohl für Menschen als auch für die Natur, insbesondere, da Moreno auch Themen wie medizinische Versorgung und soziale Gerechtigkeit mitbedenkt. Der Autor verweist auch auf erfolgreiche Implementationen seiner Konzepte, unter anderem in Paris, in Cleveland und in Kigali. Über die Gegner seiner Pläne, wie insbesondere Lobbyisten, schreibt er in diesem Buch nur wenig, so Billig, hier geht es ihm darum, den Lesern seine Ideen schmackhaft zu machen, und das schafft er problemlos.
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