Piratenjägern aus aller Welt ist Felkels Buch gewidmet. Sie begeben sich auf die Spur der Seeräuber, um ihnen ihr Handwerk zu legen. In erbitterten Waffengängen und Strafexpeditionen, aber auch mit List und Diplomatie setzen die Piratenjäger alles daran, die Meere von ihren Widersachern zu befreien. Doch Piraterie stirbt nicht aus. Seit dem letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts werden erneut Menschen mitsamt ihren Schiffen geraubt und erst gegen Lösegelder in Millionenhöhe wieder freigelassen. Und wieder entsenden Handelsmächte ihre Kriegsflotten, um der Gefahr wirksam zu begegnen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.10.2014
Stoff fürs Fernsehen wittert Thomas Speckmann in diesem Buch von Alain Felkel. Dass der Autor einmal den Piratenjägern und ihrer eher nüchternen "Polizeiarbeit" Aufmerksamkeit schenkt, nicht nur den Piraten selbst, scheint Speckmann bemerkenswert. Darüber hinaus bietet ihm der Band eine chronologische Erzählung über die Piraterie und ihrer Bekämpfung von den alten Ägyptern bis zu den heutigen Geschehnissen am Horn von Afrika. Konjunkturen des räuberischen Businesses und seine Bedingungen kann der Autor dem Rezensenten auseinandersetzen sowie die Parallelen und Unterschiede zwischen den Seeräubern und ihren Verfolgern.
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