Immer wieder angefangen und immer wieder zur Seite gelegt, hatte Matthias Altenburg den Proust, bevor er auf dieses kleine und feine Bändchen stieß, das ihm Tür und Tor öffnete und das er in seiner Besprechung enthusiastisch preist. Denn nicht Proust, sondern sein Vorwissen hatte ihm im Weg gestanden, und da kommt nun DeBotton und räumt bei Altenburg so richtig auf. Der verfällt fortan dem Zauber Prousts, und auch wenn er nicht verrät, was nun eigentlich genau bei DeBotton steht, erfahren die Leser, was bei ihm passiert: Wie Proust sein Leben verändert hat. Empfehlung!
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…