Als der Zürcher Pflastersetzer Hans Rüegger in seiner kleinen Druckerei 1515 einen gewissen Christoph Froschauer als Gesellen einstellte, war der Buchdruck noch kaum älter als heute das Internet. Froschauer übernahm die Druckerei und legte 1519 den Grundstein zu Orell Füssli. Seine gedruckten Bücher waren damals High-Tech und erfolgreiches Geschäftsmodell. Ein halbes Jahrtausend ist seither vergangen, Drucken ist Orell Füsslis Kernkompetenz geblieben. Hier erschienen große Werke der Reformation, wie die Zwingli-Bibel, oder die ersten deutschen Übersetzungen von William Shakespeare. Es wurden Landkarten gedruckt, bevor Galileo Galilei geboren war. Die Firma entwickelte den einzigartigen Photochrom-Druck. Und nicht nur im Banknotendruck, sondern auch beim Schweizer Pass werden international wegweisende Entwicklungen aus dem firmeneigenen Sicherheitsdruck angewendet. Die Festschrift präsentiert anhand von zehn Druckerzeugnissen das eindrückliche Portfolio von Orell Füssli seit 1519, dessen Bandbreite von Büchern bis zur Banknote reicht.
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