Die Bibliografie erfasst die vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges erschienenen und damit für den Sammler und Historiker der Zauberkunst besonders relevanten Schriften zur Taschenspielerkunst. Durch persönliche Autopsie des weit überwiegenden Teiles der bibliografierten Werke war eine detaillierte Titelaufnahme möglich, die weit über die bislang vorliegenden Bibliographien zu diesem Thema hinausgeht und versucht, wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Insgesamt werden über 3000 eigenständig erschienene Publikationen (einschließlich unterschiedlicher Auflagen und Varianten einzelner Ausgaben), sowie rund 20 Zeitschriften en detail erfasst. Neben einer genauen Titelbeschreibung umfasst jeder Eintrag Angaben zum Format, zur Kollationierung und - soweit vorhanden - eine Beschreibung des Einbandes. In vielen Fällen sind Kommentare und Erläuterungen angefügt, die den Inhalt des Werkes näher beschreiben oder ergänzende Informationen über den Verfasser oder zur historischen Einordnung des jeweiligen Werkes enthalten. Publikationen, die nicht autopsiert werden konnten, sind in aller Regel durch Quellenangaben belegt oder mit einem Hinweis auf einen Standort in öffentlichen Bibliotheken versehen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.09.2019
Peter Rawert sichtet die Früchte eines langen Sammlerlebens in der von Volker Huber und Christian Theiß besorgten Bibliografie der Zauberbücher. Für Rawert ist der Band selbst ein Kunststück, berücksichtigt man die vielen gescheiterten Versuche zu so einer Sammlung, die enorme Materialmenge und die schwierige Quellenlage. Dass Zauberbücher oft auf dem grauen Markt erscheinen, als Privatdrucke etwa, macht die Sache laut Rawert kompliziert. Wenn nun das deutschsprachige Zauberschrifttum von seinen Anfängen bis 1945 erfasst ist, so scheint Rawert das höchst beachtenswert. 3000 Titel und Beschreibungen erfüllen Rawerts Ansprüche allemal, zumal die Autoren Varianten, Raubdrucke, Autoren und Sekundärliteratur extra aufführen. Ein echter Schatz, meint Rawert.
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