Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücher der Saison

November/Dezember 2001

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

18.12.2001. Debüts und Klassiker, Sachbücher, politische Bücher und Jugendliteratur: In den Büchern der Saison finden Sie die neuesten, meistgelobten und meistkritisierten Titel aus den Herbst-Literaturbeilagen 2001.

Literatur / Sachbuch

Auch im November und Dezember gibt es eigentlich keinen Roman, der das Prädikat "sensationell" verdiente. Den größten Enthusiasmus brachten die Kritiker bei neu aufgelegten oder neu übersetzten Büchern wie Melvilles "Moby-Dick" auf oder Belyis "Petersburg". Die am besten besprochenen neuen Romane waren:

Literatur

Romane: junge Bücher


Bild zum Artikel"Schweigen", der Debütroman des Dramatikers Joshua Sobol ("Ghetto"). Der namenlose Erzähler dieses Romans ist achtzig Jahre alt und hat seit dem Tag seiner Beschneidung kein einziges Wort mehr gesprochen. Die Zeit lobt die atemberaubenden Gedankenspiele des Schweigenden, die Sobol sprachlich fulminant darbiete, während die FAZ skurrile Begebenheiten ausmacht, "wie wir sie aus der israelischen Literatur etwa von Meir Shalev kennen."

Bild zum ArtikelUmstritten war Norman Ohlers Roman "Mitte", der, wie der Titel schon sagt, in Berlin-Mitte spielt. Die taz feiert ihn als den ersten ernsthaften Drogenroman seit Bernward Vespers "Reise". Die SZ hält dagegen Berlin-Romane schon per se schon für eine ranzige Angelegenheit und diesen besonders. Und die Zeit stört sich zwar am Überkandidelten des Romans, beeindruckt hat sie jedoch die Präzisionsekstase Ohlers.

Bild zum ArtikelRolf Vollmann feiert in der Zeit einsam Jochen Missfeldts Roman "Gespiegelter Himmel" - eine herrliche Geschichte über zwei Männer, die sich in dieselben Frauen verliebt haben. Vollmann hat das Buch an Arno Schmidt und an Döblin erinnert, nicht nur in den Anspielungen, sondern auch in den Naturschilderungen, und zwar bevor diese "Manieren" entwickelt haben.

Bild zum ArtikelGelobt wurde auch Dave Eggers autobiografischer Roman "Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität" über zwei Brüder - der eine 22, der andere 8 - die plötzlich Waisen werden und nach Kalifornien gehen, um ein neues Leben zu beginnen. Die SZ bewundert die draufgängerische, selbstverliebte, aber auch selbstironische Erzählweise Eggers', und auch die taz ist beeindruckt von den postmodernen Spielchen des Autors.


Romane: alte Bücher

Bild zum ArtikelKein Autor wurde in dieser Saison so stürmisch gefeiert wie die Übersetzerin Gabriele Leupold, die Andrej Belyis symbolistischen Roman "Petersburg" (von 1913) neu übertragen hat. Erst in Leupolds Übersetzung, so die FAZ, könne der deutsche Leser die experimentelle Kühnheit dieses Romans entdecken. Die SZ preist das rasende Tempo des Romans - zu viele Metaphern und Allegorien, alle irrwitzig und irrwitzig schnell - und verneigt sich neben NZZ und Zeit tief vor der Übersetzerin.

Bild zum ArtikelBild zum ArtikelDer Herausgabe des Melville-Klassikers Moby-Dick ist ein Streit vorausgegangen, der damit endete, dass der ursprüngliche Übersetzer Friedhelm Rathjen durch Matthias Jendis ersetzt wurde. Rathjens Übersetzung ist in Auszügen in der Literaturzeitschrift Schreibheft erschienen. Die Rezensenten, die die Übersetzungen miteinander verglichen haben, geben jedoch im großen und ganzen der Version von Jendis den Vorzug. Joachim Kalka, der in der FAZ Moby Dick "neben dem Faust" als eines der großen Bücher des Satanismus bezeichnet - "das wichtigste zwischen Milton und Dostojewski" - hebt hervor, dass sich Jendis erstmals "auf einen gesicherten Originaltext" beziehen konnte. Er bevorzugt die Jendis-Übersetzung, weil er im Gegensatz zu Rathjen mehr auf die Lesbarkeit geachtet habe. Gelobt wird auch der "wertvolle, über hundert Seiten lange Kommentaranhang" des Herausgebers Daniel Köske. Auch NZZ-Kritiker Uwe Pralle spricht Jendis höchstes Lob für seine Übersetzung zu: Sie sei hervorragend lesbar, weder habe Jendis das Sperrige von Melvilles stilistischen Anstrengungen ausgelöscht, noch zugunsten einer modernen Lesart gewagte Arabesken und Sprachlabyrinthe des geradezu avantgardistischen Autors geopfert.

Wer sich in Moby-Dick verliebt hat, kann gleich in den Reisetagebüchern Melvilles weiterlesen und verfolgen, wie Melville nach Methode reiste, um Eindrücke für seine Romane zu sammeln, so die FAZ, die auch die schöne Ausgabe des Buchs lobt.

Bild zum ArtikelBesonders hervorzuheben sind noch Elizabeth Bowens 1929 erstmals erschienener, gänzlich unsentimentaler (SZ) Roman "Der letzte September" über die letzten Tage der englischen Oberschicht in Irland kurz vor der Revolution, den die FAZ unangestrengter, gelassener, weniger stilisiert findet als die Prosa einer Virginia Wolf. Mela Harwigs Roman von 1931 "Bin ich ein überflüssiger Mensch?" über eine Sekretärin, deren virtuose Geständnispraktiken die SZ begeistert haben. Schon der Titel eines Romans von Franziska Gräfin zu Reventlow zeigt, dass er seit seinem Erscheinen 1916 nichts von seiner Aktualität verloren hat: "Der Geldkomplex. Roman, meinen Gläubigern zugeeignet". In der FAZ rühmt Annette Pehnt die geistreichen Ausführungen zur Psychologie des Geldes und die Parodie auf einen Psychoanalyse, die noch die Geldnot auf verdrängte Sexualität zurückführen will.

Bild zum ArtikelWeiter feiert in der FAZ Joachim Kalka fünf Bände mit phantastischen Erzählungen von Howard Phillips Lovecraft. Schon die Präsentation des Verlags hat ihn hingerissen. Die Bände sind "massiv, üppig in graues Samtleinen gebunden, übersät mit tiefroten Sprenkeln, die gleichermaßen Blutspritzer wie ferne Gestirne sein könnten".


Romane: andere Bücher

Bild zum ArtikelSchließlich seien noch zwei Bücher empfohlen, die sich nicht so recht einordnen lassen: Da wäre einmal Ilse Aichingers Autobiografie "Film und Verhängnis", eine faszinierende" (FAZ) Mischung aus Lebensbeschreibung und Besprechungen von Filmen, die Aichinger während der Kriegsjahre gesehen hat, als viele ihrer Verwandten deportiert und ermordet wurden. Laut NZZ sind es weder Essays noch Kritiken, sondern vielmehr Beziehungsgeschichten zwischen Subjekt und Film, in denen es darum gehe, wie der Mensch im Film Zuflucht und Distanz zu sich selbst finde. "Etwas Großes" sei das, so die NZZ, während die FAZ vor allem Aichingers die besondere Eleganz und Tiefensicht preist. Mit höchstem Lob wurde auch Anne Carsons Roman in Versen "Rot" bedacht. Eine ergreifende Schilderung einer obsessiven Liebe, schreibt die FAZ und die SZ rühmt den harten, präzisen Ton und mitleidslosen Blick Carsons. Von hier lässt sich elegant überleiten zur


Lyrik

Bild zum ArtikelMit einhelliger Freude wurde der erste, auf Deutsch übersetzte Gedichtband "Die Farben des Kartographen" von Elisabeth Bishop aufgenommen. Ein Riesenschatz, jubelt Wilhelm Genazino in der SZ. Er ärgert sich allerdings sehr über die "konzeptlose" Auswahl. Die FAZ rühmt die subtile Ironie der Autorin, und die FR ihre große Imagination. Gelobt wurden auch Paul Wührs deftige und erotische Gedichte in "Leibhaftig", und Joachim Sartorius bricht in der SZ eine Lanze für Andrea Zanzottos funkelnde Sprache in "La Belta - Pracht".


Kinder- und Jugendbücher

Bild zum ArtikelEin Schutzengel, nicht schön und ätherisch, sondern als vollbusige, gesetztere Dame mit einem Pflaster auf der Nase, hat die Rezensenten entzückt. Jutta Bauers Kinderbuch "Opas Engel" lobt die SZ als heiter und beglückend, und die Zeit musste am Ende tief gerührt schlucken. Viel gelobt wurden auch das chinesische Kinderbuch "Zhong Kui" von Jianghong Chen über einen Besuch in der Peking-Oper, dessen zarte Tusche-Zeichnungen die Kritiker von SZ und NZZ hingerissen haben, Donaldson/Schefflers "Für Hund und Katz ist auch noch Platz" über die Freundschaft zwischen einer Hexe und verschiedenen Tieren und Rotraut Susanne Berners Sammlung von Weihnachtsgeschichten und -liedern "Apfel, Nuss und Schneeballschlacht", das die SZ "strahlend heiter, erfrischend komisch und zärtlich behutsam" findet.

Bild zum ArtikelGroßes Lob ernteten auch zwei Märchenbücher: Da wären einmal die bei Haffmans erschienenen "Kinder- und Hausmärchen" der Gebrüder Grimm, allesamt literarische Meisterstücke, so Peter Rühmkorf in der SZ. Die FAZ verspricht dem Leser, "fast vier Wochen lang glücklich einschlafen und freudig erwachen" zu können. Und zum Zweiten die im Wallstein Verlag erschienenen, höchst kunstvoll erzählten (FAZ) "Neuen Volksmärchen der Deutschen" von Benedikte Naubert (1756-1819).

Bild zum ArtikelUnd schließlich hätten wir noch zwei Jugendsachbücher anzubieten: Bernd Schuhs didaktisch wertvolles (SZ) "Das visuelle Lexikon der Umwelt" und Reinhold Zieglers Geschichte des Automobils "Der Traum vom Fahren", aus dem man, wie die FAZ versichert, sehr gut vorlesen kann.


Literatur / Sachbuch

Die vollständig ausgewerteten Literaturbeilagen vom Herbst 2001 finden Sie hier. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

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Archiv: Bücher der Saison

Frühjahrsbücher

07.04.2012. In der Literatur schickt Ungarn uns in die Abendschule, Prag in die Vorstadt, Israel in den Schlaf, Schottland liefert uns der Huldra aus, Amerika stellt uns auf ein Schlachtfeld, die Niederlande grübeln in Wales über Emily Dickinson, das Surselva veranstaltet ein letztes Besäufnis. Und dann gibt es noch diese multiethnischen Autoren, die feste Identitäten nur lächerlich finden. Die Sachbücher geben uns eine Lektion in Sachen Aufklärung, Rückzug und Beethoven. Mehr lesen

Bücherherbst 2011

28.11.2011. Liegt's am Hype des Deutschen Buchpreises oder ist die deutsche Literatur tatsächlich so in Form? Jedenfalls dominierte sie in den Buchmessenbeilagen. Außerdem begegnen wir Michelangelo in Konstantinopel, selbstmöderischen Käfern in Bukarest und Dandys in Stockholm. Wer etwas belebenden Optimismus tanken will, vertiefe sich in Steven Pinkers "Gewalt". Eva Illouz' Analyse des Liebesmarktes ist eher was für Hartgesottene. Und, tja, wer die Geschichte des Computers besser verstehen will, sollte die Steve Jobs-Biografie von Walter Isaacson durchaus lesen!
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Bücherfrühjahr 2011

11.04.2011. Literatur ist, wenn es ungemütlich und doch herrlich ist. Den Literaten gelang es in dieser Saison am besten in Erzählungen, an erster Stelle Clemens J. Setz in "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes". Große Romane sind in dieser Saison Mangelware. Dafür gibt's gute Reportagen, Erinnerungsbücher und viel böse Philosophen.
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Bücherherbst 2010

15.11.2010. Dieser Bücherherbst war stärker von politischen Büchern geprägt als von literarischen. Stichwort: Sarrazin und Auswärtiges Amt. Dabei gibt es eine Fülle literarischer Neuerscheinungen, die politische Themen aufgreifen. Das gilt in hohem Maße für die argentinischen Romane, aber auch zum Beispiel für Ian McEwans "Solar", eine Komödie über den Klimawandel, oder Sofi Oksanens Roman "Fegefeuer" über die estnischen Traumata. Mehr lesen

Frühjahr 2010

06.04.2010. In den Frühjahrsromanen sehen wir die unheimliche Welt mit den Augen einer Horde Kinder, beobachten Liebende in Teheran, lassen uns von Rosslyns Brüsten zu einem Reim inspirieren und begleiten einen Lehrer auf einer Höllenfahrt im Volvo. Unter den Sachbüchern stachen Daniel Everetts Buch über die Pirahas, "Das glücklichste Volk", heraus, Oliver Jens Schmitts Biografie des albanischen Nationalhelden Skanderbeg und Simon Sebag Montefiores farbenprächtiges Porträt des Fürsten Potemkin. Mehr lesen

Bücherherbst 2009

18.11.2009. Dies ist ein Literaturherbst! Man kann sich auf literarische Entdeckungsreise nach China begeben. Eine Vielzahl von gut besprochenen deutschen Romanen ist erschienen, allen voran Herta Müllers "Atemschaukel". Und in den Amerikas sind zwei fette Romane erschienen, die die Rezensenten euphorisiert und erschöpft haben. Viel Spaß beim Lesen!
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Bücherherbst 2008

04.12.2008. Dieser Winter bietet die Gelegenheit, sich auf literarische Entdeckungsreise in die Türkei zu begeben, oder sich von Uwe Tellkamps "Turm" in die Stadt Dresden vor der Wende zurückversetzen zu lassen. Reiche Ernte auch bei den Sachbüchern. Diskutieren Sie mit!
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Frühjahr 2008

22.04.2008. Okay, da sind die "Feuchtgebiete", da sind Jonathan Littells SS-Fantasien, da sind ein paar wackere deutsche Romane. Aber es gibt nur zwei Bücher, die auf einhelliges Echo der Kritiker stießen. Eins ist gut, das andere ist böse. Außerdem lasen die Kritiker herausragende Comics. Kroatien interessierte nicht alle, aber einige um so mehr. Ein Blick auf die Bücher des Frühjahrs 2008. Mehr lesen

Herbst 2007

26.11.2007. Dieser Literaturherbst gehört zwei russischen Schriftstellern: Wassili Grossman und Warlam Schalamow, deren Jahrhundertwerke endlich auf Deutsch erschienen sind. Einen respektablen Auftritt haben aber auch die deutschen Autoren der mittleren Generation, polnische Tunten, rumänische Manieristen, deutsche Romantiker, streitlustige Atheisten, neapolitanische Camorristi, katalanische Ritter und ein ungenierter Genussmensch. Mehr lesen

Frühjahr 2007

19.04.2007. Einen großen Auftritt haben in diesem Jahr die deutschen Erzähler und Erzählerinnen, und zwar quer durch alle Altersklassen. Wir begegnen verliebten Trollen in Schweden, erbarmungswürdigen Pechvögeln aus Dänemark, piemontesischen Schmugglern und abgestürzten bulgarischen Schriftstellern. Bei den Sachbüchern stechen vor allem die Reportagen und Essays zum Multikulturalismus von Ian Buruma und Amartya Sen hervor, aber auch Geschichtsbände zum Kalten Krieg und Preußen. Und die Kunst wird übersichtlich. Mehr lesen

Herbst 2006

10.11.2006. Absurde Komik aus der Ukraine und Gangsterbosse aus Bombay: Indien und Osteuropa retten die Literatur in dieser Saison. Die Erinnerungen großer Männer bestimmen die Presse, die Erinnerungen an den Ungarnaufstand 1956 berücken die Feuilletons. Das real existierende Sarmatien entzieht sich jeglicher Definition. Und noch vieles mehr in unseren Büchern der Saison. Mehr lesen

Frühjahr 2006

03.04.2006. Die deutschen Feuilletons haben die Fremden entdeckt - und das mit Macht. Die am häufigsten besprochenen literarischen Bücher beschäftigen sich mit einem Reisenden des 19. Jahrhunderts, türkischen Mädchen im Anatolien der Fünfziger, Jugendbanden in Leipzig oder global Sex suchenden serbischen Diplomatentöchtern. Im Sachbuchbereich hat vor allem Necla Keleks Untersuchung über die türkischen Männer in Deutschland heftige Diskussionen ausgelöst. Mehr lesen

Herbst 2005

14.11.2005. Die wichtigsten Romane der Saison handeln von Klonen. Die zweitwichtigsten von der Wende. Die wichtigsten Sachbücher handeln von Mao, von der Rückständigkeit Arabiens und vom Hass. Der Perlentaucher hat die Produktion der Saison durchgesehen und viel interessanten Stoff für lange Abende gefunden. Mehr lesen

Frühjahr 2005

06.04.2005. Erfahrung schlägt Jugend, zumindest in diesem belletristischen Frühling! Der Trend geht zum Zweitroman. Thomas Kling, zu früh verstorben, wird noch einmal für seinen letzten Gedichtband gefeiert. Der Zweite Weltkrieg beherrscht die Sachbücher, aber auch die Idee von einem Leben ohne Arbeit. Wir haben dagegen keine Mühen gescheut, gesichtet und gesiebt, und die besten Neuerscheinungen des Frühlings ausgewählt. Mehr lesen

Herbst 2004

01.11.2004. Terezia Mora, Antje Ravic Strubel, Juli Zeh, Brigitte Kronauer und Irina Liebmann: Dies ist eindeutig der Herbst der deutschen Autorinnen! Es ist auch ein Herbst monumentaler Biografien und des Buchmessenschwerpunkts "Arabische Welt". Wir stellen wir Ihnen die interessantesten Neuerscheinungen des Literaturherbstes vor. Mehr lesen

Gesamtes Archiv: Bücher der Saison