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Zülfü Livaneli: Katze, Mann und Tod

Ausgewählte Leseproben.
31.03.2005. Sami Baran, in der Türkei politisch verfolgt, verschlägt es ins Exil nach Schweden. Dort begegnet er dem ehemals mächtigen Beamten, der ihn foltern und seine Geliebte töten ließ. Lesen Sie einen Auszug aus dem Roman des türkischen Autors Zülfü Livaneli: "Katze, Mann und Tod".
Zülfü Livaneli: Katze, Mann und Tod
Roman
Aus dem Türkischen von Wolfgang Riemann

Unionsverlag, Zürich 2005
256 Seiten, gebunden, Euro 19,90/sFr 34,90

Erscheint am 5. April 2005

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Klapentext:
Sami Baran, in der Türkei politisch verfolgt, verschlägt es ins Exil nach Schweden. Als er erkrankt und in eine Stockholmer Klinik eingeliefert wird, begegnet er dort einem alten, schwer kranken Mitpatienten. Wie Sami selbst stammt auch er aus der Türkei. Er kommt ihm bekannt vor - wo nur hat er ihn zuvor schon gesehen? Was Sami zunächst nur vermutet, wird bald zur Gewissheit: Der gebrechliche Alte war einst ein mächtiger Beamter und erteilte den Befehl zur Erschießung von Samis Geliebter und zu seiner Folterung im Gefängnis. Was soll er nun tun? Sich zu erkennen geben? Ein Eingeständnis der Schuld verlangen? Sich rächen? Die Wunden der Vergangenheit brechen auf.


Zum Autor: Zülfü Livaneli (Homepage), geboren 1946 in Ilgin, Türkei, wurde als Sänger und Komponist international berühmt. Er hat über 30 Soundtracks und 300 Lieder komponiert und in Europa und den USA hunderte von Konzerten gegeben. Für sein Schaffen als Filmregisseur hat er verschiedene europäische Preise erhalten. Seit 1995 ist Livaneli UNESCO-Botschafter und engagiert sich weltweit in Friedensprogrammen. Zülfü Livaneli, der selbst mehrere Jahre in Schweden im Exil lebte, wurde für "Katze, Mann und Tod" 2001 mit dem Yunus Nadi Novel Award ausgezeichnet.

Zum Übersetzer: Wolfgang Riemann, geboren 1944, studierte Orientalistik, Turkologie und Islamwissenschaft in Frankfurt und in Istanbul und lebt heute in Frankfurt am Main. Neben der Übersetzungstätigkeit arbeitet er als Bibliograf in einer wissenschaftlichen Buchhandlung. Sein besonderes Engagement gilt der modernen türkischen Literatur.

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