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Tanguy Viel: Unverdächtig

Ausgewählte Leseproben.
23.07.2007. "Unverdächtig" erzählt von Sam und Lise in einer nordfranzösischen Kleinstadt. Schnörkellos wie Simenon seziert Tanguy Viel die Träume von Geld und Liebe, was bleibt, ist Verrat. Lesen Sie einen Auszug aus dem ersten Roman auf Deutsch des französischen Schriftstellers, ausgewählt
Tanguy Viel: Unverdächtig
Roman
Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel

Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2007
128 Seiten, gebunden, Euro 15,90

Erscheint am 21. August 2007

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Zum Buch: In der Kulisse eines nordfranzösischen Küstenstädtchens spielt diese hinterhältige Geschichte um Liebe und Geld und Verrat.
Sam und Lise sind ein Paar. Sie arbeitet als Animierdame und schläft am Tag. Er hingegen schläft nachts und verbringt seine Tage vor dem Fernseher. Das Meer ist nicht weit, doch der Traum von einem anderen Leben scheint auf ewig ein Traum bleiben zu müssen. Bis Lises bester Kunde Henri ihr einen Heiratsantrag macht. Das ist die Chance, findet Lise und unterbreitet Sam den perfekten Plan. Und so wird Sam der Bruder von Lise, ihr Trauzeuge gar und Golfpartner seines neuen "Schwagers". Er ist über jeden Verdacht erhaben und hat doch die Rechnung ohne Edouard gemacht, den Bruder von Henri.

Zum Autor: Tanguy Viel, geboren 1973 in Brest, lebt heute in Meung-sur-Loire. Er hat bereits vier Romane veröffentlicht. Dies ist sein erstes Buch auf Deutsch.

Zum Übersetzer: Hinrich Schmidt-Henkel, 1959 in Berlin geboren, studierte Germanistik und Romanistik. Seit 1987 arbeitet er als Literaturübersetzer aus dem Französischen, Italienischen und Norwegischen und moderiert und dolmetscht literarische Veranstaltungen. 1990 und 1995 wurde er mit dem Hamburger Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2000 erhielt er den Jane-Scatcherd-Preis, 2004 den Paul-Celan-Preis.

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