Vorgeblättert

Sonja Margolina: Brandgeruch

24.10.2011. Sowjetunion, DDR, Perestroika, KGB, geheime Dienste jeglicher Couleur, Kirchen, Künstler, Journalisten, der kapitalistische Westen sind Themen in Sonja Margolinas Roman "Brandgeruch" über den Geheimdienstagenten Nikolaj Gribojedow. Lesen Sie hier den Anfang.
Sonja Margolina: Brandgeruch
Roman

Berlin Verlag, Berlin 2011
340 Seiten, gebunden, Euro 19,90

Erscheint am 29. Oktober 2011

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Klappentext: Die Perestroika bereitet dem Sowjetreich ein Ende. Agent Nikolaj Gribojedow, auf Mission in der DDR, wartet auf Anweisungen aus Moskau - vergeblich. Er beginnt eine neue Existenz in Berlin aufzubauen. Doch kaum hat er sich in seinem Leben als Zivilist eingerichtet, bekommt er den langen Arm des Geheimdienstes zu spüren und wird auf eine undurchsichtige Mission in ein orthodoxes Kloster geschickt. In Moskau sitzt eine Künstlerin auf der Anklagebank. Der Vorwurf: Beleidigung religiöser Gefühle. Zwar gelingt es ihr, sich nach Berlin abzusetzen, doch dort verliert sich ihre Spur. Die Journalistin Tanja Legat beginnt Nachforschungen anzustellen, die sie in ein orthodoxes Kloster in Deutschland führen. Dort stößt sie nicht nur auf einen unheimlichen Staat im Staate, sondern auch auf einen geheimnisvollen Mann, der in einer Gemeinschaft religiöser Eiferer mehr als deplatziert wirkt. Wer ist dieser Mann, mit dem sie sich in eine Amour fou stürzt, was ist seine Aufgabe in Deutschland und was weiß er über die Verbindungen von Kirche und Geheimdienst?

Zur Autorin: Sonja Margolina wurde 1951 in Moskau geboren. Seit 1986 lebt sie als freie Publizistin in Berlin. Mit ihrem 1992 erschienenen Buch "Das Ende der Lügen. Russland und die Juden im 20. Jahrhundert" löste sie heftige Kontroversen aus. Zuletzt erschien "Trinken und Macht in Russland". "Brandgeruch" ist ihr erster Roman.

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